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Yahoo! - ich kauf mir ne coole Community

Nach der Apokalypse der Internet-Firmen am Anfang dieses Jahrtausends - scheint nun eine Art zweiter Frühling eingekehrt zu sein. Die Giganten der Branche wie Amazon, Google und eBay verbuchen satte Gewinne. Auch die Kauflust der Giganten ist wieder ausgebrochen: Yahoo aquirierte dieses Jahr die ‘Link-Sammler’ del.icio.us und die Bildermeister von flickr.

Flickr ist eine geniale Online-Gallery und Bilder-Tausch-Site, deren Programmierer AJAX-Funktionalität mit Falsh genial kombinierten. Dadurch explodierte innerhalb eines Jahres zum führenden Bilderpool des Webs und stach selbst die etablierten Services von Yahoo und anderen Gallerie-Anbeitern aus.

Bei del.icio.us ist fast so ähnlich - allerdings nur für Web-Adressen, sozusagend ein ‘Social Bookmarks Club’. Anstatt Massen von coolen Links im Verborgenen zu horten, ’sharen’ die Mitglieder von del.icio.us ihre gesammelten Favoriten. Entweder füttern sie ihre Links per Hand oder einem der zahlreichen Plugins für Internet Explorer oder Firefox bei del.icio.us ein. Im Endeffekt ist del.icio.us damit ein perfekter Web-Katalog, der durch Menschen anstatt von Suchrobotern gepflegt wird. Also eine ideale Ergänzung zu Yahoo! gigantischer Roboter-Armee.

Erstaunlicherweise bietet Yahoo! fast identische Funktionen schon seit Jahren. Jedes Yahoo!-Mitglied bekommt seine eigene kostenlose Webgallerie für Bilder und kann ebenso seine Bookmarks auf Yahoo! abspeichern. Der Kauf dieser beiden kleinen Startups ist also eine Besonderheit! Yahoo hat hier ganz unüblich zu seinem normalen Duktus sich zwei Web 2.0 Firmen einverleibt und kaum in deren Konzept eingegriffen.

Wieso nur?
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Dieter Mueller (12-19 13:23) | Keine Kommentare | Permalink
T-Wiedervereinigung

Früher, damals, seinerzeit - in den goldenen Tagen der Startup schossen Ronnie und Hans die T-Aktien in den Börsenhimmel und der teutonische Kleinanleger zeichnete wie verrückt. Eine neue Cashcow war geboren - allerdings nicht für die Anleger, sondern für den Staat. Nach dem berühmten Prinzip ‘aus eins mach zwei’ kam es nicht zu einem Aktiensplit, sondern einen Companysplit. T-Online wurde aus der T-Familie ausgegliedert. Und wieder rollte der Rubel - allerdings auch wieder in die falsche Richtung.

Doch das Börsendrama war damit bei weitem noch nicht ausgestanden.
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Dieter Mueller (12-07 12:15) | Keine Kommentare | Permalink
Alles Betrüger auf eBay!?

ebay_sidekick.gif

Referenz: Spiegel-Online und Heisse-Online

Traurig, aber wahr: eBay ist ein Freigehege für Online-Abzocker. Fast alle Online-Straftaten in Sachen Auktionen passieren dort und das sicherlich nicht nur, weil eBay der grösste Markt ist, sondern weil die Kollegen dort schon seit Jahren ihre Sicherheit vernachlässigen.

Immer wieder ist von übelsten Fällen - wie zum Beispiel in der neuesten ‘ct zu lesen - in denen eBay schlecht, zu langsam und unpassend reagiert. Dies wirft ein schlechtes Bild auf die ganze Branche. Im Gegensatz zu anderen Marktführeren wie Amazon, Google und Yahoo sollte sich auch eBay bemühen mit einem guten Beispiel voranzugehen.

Über kurz oder lang wird der Gesetzgeber reagieren - und das wird weder im Sinne eBays noch der dazugehörigen Branche ausfallen.

Administrator (08-22 2:54) | Keine Kommentare | Permalink
Unterschiede zwischen Content Managern zu einer normalen Redaktion

Nach der Flut an Kauderwelsch der Computerszene hat die Dotcom-Revolution ebenfalls für eine Vielzahl merkwürdiger Begriffe und Berufe gesorgt. Eine dieser neuen Kreationen ist der ‘Content Manager’, der im Endeffekt eine Mutation des allseits geläufigen Redakteurs ist.

Aber so wie eine Website im Netz nicht wie eine Zeitung auf Papier ist, so ist auch der Content Manager nicht einfach ein Redakteur. Die wichtigsten Unterschiede gibt das Medium ansich vor.

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Dieter Mueller (08-18 12:52) | Keine Kommentare | Permalink